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/Kustanai Link zum Tagebch: TRANS-OST-EXPEDITION - Etappe 3

Glück gehabt!

N 53°12'19.9'' E 063°38'23.0''
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    Tag: 49

    Sonnenaufgang:
    04:30 Uhr

    Sonnenuntergang:
    21:11 Uhr

    Luftlinie:
    66.95 Km

    Tageskilometer:
    76.60 Km

    Gesamtkilometer:
    8480.80 Km

    Bodenbeschaffenheit:
    Asphalt – schlecht

    Temperatur – Tag (Maximum):
    45 °C

    Temperatur – Tag (Minimum):
    21 °C

    Breitengrad:
    53°12’19.9“

    Längengrad:
    063°38’23.0“

    Maximale Höhe:
    390 m über dem Meer

    Maximale Tiefe:
    160 m über dem Meer

    Aufbruchzeit:
    08.10 Uhr

    Ankunftszeit:
    17.00 Uhr

    Durchschnittsgeschwindigkeit:
    15.91 Km/h

Um 5:15 Uhr schreit mich Tanjas Hahn aus dem Handy an. Ich könnte ihn würgen, doch was würde es schon bringen? Das Handy würde nur kaputt gehen. Also bleibe ich so gelassen wir möglich liegen und spüre meinen wimmernden Körper. Tanja ging es die gesamte Nacht nicht sehr gut. Trotzdem steht sie auf und beginnt zu packen. Auch ich erhebe mich und krabble unter dem Moskitonetz hervor. Sabib und seine Frau kommen um Punkt 6:00 Uhr mit dem Jeep. “Hallo! Wie geht’s euch?”, möchte er gut gelaunt wissen. Was soll ich ihm nach dieser Nacht antworten? Beschissen, würde ich gerne sagen aber ich verkneife es mir und lächle etwas gequält. “Tanja hatte nicht gerade eine gute Nacht. Sie musste sich übergeben”, erkläre ich. “Ach? Das war bestimmt der Kumys.” “Die Pferdemilch? Kann die so eine fatale Reaktion hervorrufen?”, wundere ich mich. “Ja, habt ihr vorher keine getrunken?” “Na das ist lange her.” “Hm, na dann war es der Kumys. Man darf am Anfang nur einen kleinen Schluck davon trinken. Jeden Tag etwas mehr, dann ist sie sehr bekömmlich. Aber wenn man lange keine Pferdemilch getrunken hat kann sie einen schon ein wenig durchräumen.” “Oder ausräumen”, sage ich lachend und setze meine Arbeit fort. Galina serviert mir Milchtee, Spiegeleier und Brot. Tanja hingegen kann nur von dem schwarzen Tee nippen. “Mir ist noch immer furchtbar schlecht. Hoffe das vergeht bald”, klagt sie. “Bestimmt. Wenn du auf dem Rad sitzt wird sich dein Magen schnell wieder einrenken”, versuche ich ein paar gute Worte zu finden.

Bevor wir aufbrechen möchte Sabib auf meinem Rad eine Runde drehen. Normalerweise gebe ich solchen Wünschen nicht nach. Es ist einfach zu schwer und gewöhnungsbedürftig. Zu leicht könnte ein ungeübter Radfahrer damit stürzen, sich verletzten oder das Rad dabei Schaden nehmen. “Pass aber bitte auf”, warne ich ihn. Vorsichtig setzt er den schweren Roadtrain in Bewegung. Er schwankt beachtlich. Ich halte die Hand vor Augen, höre es schon krachen aber er schafft es und kommt zurück. “Sehr schwer. Wie kommt ihr damit nur voran?”, schnauft er kräftig. “Anfänglich war es anstrengend aber jetzt geht’s”, sage ich lachend. Dann schießen wir noch ein paar Abschiedsfotos, schütteln uns die Hände und lassen die liebenswerten Menschen zurück. “Kommt wieder! Wir werden immer ein Plätzchen für euch haben!”, ruft er uns winkend hinterher.

Die Hässlichkeit Rudnyj

10 Kilometer weiter passieren wir das Ortsschild der Stadt Rudnyj. Die Straße leitet uns zum Glück um die angeblich mit Strahlen verseuchte Stadt. Es ist kurz vor 10:00 Uhr und schon 43 Grad in der Sonne. Auf der bisher wenig befahrenen Straße kommt uns ein etwa 70 Jahre alter Jogger entgegen. “Malazee!”, (so ähnlich wie Unglaublich, Fantastisch) ruft er. “Malazee!”, entgegnen wir von ihm genauso beeindruckt wie er anscheinend von uns. Es dauert nicht lange als eine etwa sechzig Jahre alte Frau auf Rollschuhen vorbeiflitzt. “Malazee!”, ruft sie. Malazee!”, antworten wir lachend auf sie deutend. Dann kommt uns eine junge, muskulöse Sportlerin auf In-Line Skatern entgegen. “Juhuhuuu!”, ruft sie ihre Stöcke in die Luft haltend. “Juhuhuuu!”, antworten wir freudig.

Nun erreichen wir die ersten Häuser und die gandenlose Hässlichkeit der halbverfallenen Fabrikhallen und Gebäude schlägt uns augenblicklich aufs Gemüt. “Sind nur noch 52 Kilometer bis nach Kustanai. Ich sollte Nurlan anrufen”, sage ich und lehne mein Rad an ein Verkehrsschild. “Nurlan? Hallo! Tanja & Denis sind dran!”, rufe ich in das Mobiltelefon. Die Kommunikation ist äußerst schwierig da ich beim Telefonieren mein Russisch nicht mit Körpersprache ergänzen kann. Trotzdem verstehen wir uns leidlich. “Wollt ihr in ein Hotel oder zu mir Nachhause?” “Beides in Ordnung. Wie es für dich am besten ist”, sage ich, um ihm eine Chance zu geben seine Einladung zurückziehen zu können, denn Gäste für eine ganze Woche zu umsorgen, kann eine große Belastung sein. Wir vereinbaren uns noch mal zu melden wenn wir Kustanai erreicht haben. Dann fahren wir weiter.

Schlöte spucken schwarzgrauen Rauch, der vom Wind über die menschliche Siedlung getragen wird. Die Straßen werden immer schmutziger. Rostige, an manchen Stellen aufgerissene Zäune umklammern ebenfalls rostige zerschlagene Baumaschinen und Schrott. Eine Betonfabrik scheint in einem regelrechten Hustenanfall zu ersticken. Grauer giftig aussehender Staub haftet an jedem Gebäudeteil. Menschen stehen desinteressiert am Fabriktor und sehen zu uns herüber. Keiner erwidert unseren Gruß. Die Straße windet sich schlangenförmig an weiteren Fabrikhallen, Missgeburten und Schreckgestalten aus Beton und Stahl, vorbei.

“Geht es hier nach Kustanai?”, frage ich einen jungen Mann. “Malazee!”, ruft er und sein Lachen tut uns gut. “Ja, immer geradeaus”, bestätigt er die Richtung. Plötzlich hört der Asphalt auf. Der Wind weht den Straßenstaub in die Luft, trägt ihn höher und höher bis er sich mit dem schwarzen, bleifarbenen Auswurf der Schlöte vereint. “Nein hier könnt ihr nicht weiterfahren. Die Umgehungsstraße befindet sich noch im Bau und endet dort vorne”, warnt uns ein Geschäftsmann, dessen Fahrer die edle Limousine zum halten gebracht hat. Wir danken dem Mann im feinen Anzug und drehen um. “Jetzt müssen wir doch ins Zentrum. So ein Misst!”, fluche ich mein Bike über einen Erdauswurf zerrend, um auf der anderen Seite weiterzukommen. Vorbei geht es an Wohnhäusern die selbst uns, nach jetzt knapp 8.500 Kilometern durch Osteuropa, West- und Ostrussland und Nordkasachstan, die Sprache verschlagen. Wie aus großen Wunden klafft Stroh und Lehm aus den löchrigen Wänden. Fernsehantennen und Leinen auf denen zerschlissene Wäsche hängt, zeugen davon, dass hier noch Menschen leben. “Wie sollen diese armen Menschen die hier wohnen jemals aus ihrem Elend kommen? Welche Chancen haben sie?”, frage ich Tanja die dicht hinter mir fährt. Sie schüttelt nur den Kopf. Wie muss sie sich fühlen? Nach solch einer Nacht und der irren Hitze, dem Schmutz und Elend dieser Siedlung die uns beiden auf die Nieren schlagen. Das Monstrum einer Industriestadt ist so grauenhaft anzusehen, dass ich nicht mal fotografieren möchte. Vielleicht ein Fehler aber ich habe nur eins im Kopf: “Nichts wie weg von hier.” Hohe Tafelberge spitzen durch die Häuser. Sie scheinen die gesamte Stadt zu umgeben. Es sind die Aushübe des Tagebaus. Dort wird also nach Bodenschätzen gegraben. Vielleicht auch nach Uranerz. Es würde mich nicht wundern wenn die Geschichte über die Verstrahlung stimmt.

Wir erreichen plötzlich ein besseres Wohnviertel. Die Straße ist wieder asphaltiert. Junge Mädchen pflanzen in der prallen Sonne Bäume am Straßenrand. Sie bearbeiten mit kleinen Harken die trockene, betonharte Erde. “Aussichtslos”, geht es mir durch den Kopf als eine große Staubwolke uns alle in sich aufnimmt, um sich dann zwischen den Häuserwenden zu verdünnisieren.

Wieder auf der Bundesstraße in Richtung Kustanai begegnen uns Einheimische auf dem Rad. Alle von ihnen verlassen die jetzt gut befahrene Verkehrsader und folgen einer von Bäumen gesäumten Erdpiste. “Lass uns auch dort unten fahren. Da ist Schatten und kein Verkehr!”, rufe ich und lasse mein Sumobike die Böschung herunter rollen. “Guter Schatten”, sagt Tanja erleichtert ausatmend. Endlich die Hässlichkeit einer menschenunwürdigen Ansiedlung hinter uns lassend holpern wir nun über Wurzel und trockener Erde dahin. “Denis! Stopp! Ich habe meinen Anhänger verloren!”, erschrickt mich Tanjas Ruf. Sofort ziehe ich die Bremsen und drehe mich um. Tatsächlich steht Tanjas Anhänger verlassen und alleine auf dem Erdweg. Wir wenden beide unsere riese und müller und fahren zurück. “Gut, dass ich es bemerkt habe. Dachte da schiebt mich plötzlich jemand an. Ist wirklich viel leichter ohne Anhänger”, sagt Tanja. Als ich den Hänger erreiche bleibt mir vor Schreck der Mund offen stehen. Für Minuten sprachlos sehe ich auf die Kupplung. “Das kann doch nicht sein! Der von mir umgebaute, massive Metallwinkel ist gebrochen!”, rufe ich. “Und hast du einen Ersatz dabei?” “Nein, das der bricht hätte ich nie gedacht. Ist eigentlich unmöglich. Alles kann brechen, nur nicht dieses Ding.” “Und was machen wir jetzt?”, fragt Tanja. “Tja, wenn ich das wüsste. Ist ein echter Stopper. Reparieren kann ich es auf jeden Fall nicht”, stöhne ich, spüre jetzt die Anstrengung der letzten 800 Kilometer, die wir seit Aktöbe zurückgelegt haben und lasse mich auf ein großes verrostetes Rohr nieder, welches den Weg säumt. Nun sitzen wir beide erstmal sprachlos auf der Röhre in der es seltsam klappert. Wir schwitzen wie die Rösser, sind kaputt und ausgelaugt und haben uns aufs baldige Ausruhen gefreut. Nur 40 Kilometer vor uns liegt Kustanai, eventuell gutes Essen, ein Bett, eine Dusche, viel Schlaf und jetzt sitzen wir hier, unweit einer radioaktiv verstrahlten Stadt und wissen nicht weiter.

“Vielleicht sollten wir nach Rudnyj zurück, um dort eine Werkstatt aufzusuchen? Die können doch einen neuen Winkel schweißen oder?”, fragt Tanja mit leiser Stimme. “Können die bestimmt. Wir müssen nur dorthin kommen. Und außerdem müssen wir erstmal so eine Werkstatt finden.” “Wir halten einfach einen Lastwagen an der Straße an. Irgendeiner wird uns schon in die Stadt fahren.” “In das hässliche Rudnyj mit seinen Auswürfen und der Strahlung? Also ehrlich, da bringen mich keine 10 Pferde hin”, antworte ich gedrückt. “Na was schlägst du denn vor?” “Was weiß ich. Keine Ahnung. Vielleicht sollten wir zu Sabib zurück?” “Sabib? Das sind doch mindestens 30 Kilometer?” “Wenn wir nicht die doofe Umleitung fahren sind es nur 20 Kilometer”, antworte ich mir das gebrochene Stück Metall ansehend.

Auf den Knie vor der Kupplung kauernd überlege ich. Dann packe ich sicherheitshalber den Ortliebbeutel mit den Ersatzteilen aus. “Nein, wir haben tatsächlich keinen Metallwinkel dabei. Nur eine Ersatzkupplung, aber keinen Winkel”, sage ich geknickt. “Wie kann denn so ein Winkel brechen?” “Na bei der Belastung. Seit Samara haben wir jetzt 1.600 Kilometer zurückgelegt. Die Strecke war teilweise eine Katastrophe. Die Belastungen waren enorm”, grüble ich. “Aber dein Hänger ist doch doppelt so schwer. Also hätte sein Verbindungswinkel brechen müssen und nicht meiner.” “Stimmt. Vielleicht liegt es daran das ich den Originalwinkel bearbeitet habe, um ihn besser einbauen zu können? Ich habe das Material entschieden geschwächt. Außerdem wurde es beim Schleifen vielleicht stark überhitzt. Das hätten ich nicht tun sollen”, schlussfolgere ich. “Stell dir vor wir wären gerade einen Berg hinunter gefahren und der Anhänger hätte sich selbständig gemacht? Nicht auszudenken”, überlege ich laut. “Ist aber nicht geschehen. Er ist an einer optimalen Stelle kaputt gegangen”, beruhigt mich Tanja. “Ja, das ist richtig.

Dann fällt mein Blick auf die Kabelbinder. “Ich glaube ich habe eine Idee”, sage ich, packe die Kabelbinder aus, befestige sie an der Deichsel des Hängers und am Gepäckträger. “Super, das könnte funktionieren”, meine ich euphorisch und drehe eine Testrunde. “Klappt prima. Damit können wir eine Werkstatt erreichen”, juble ich. “Wird es halten?”, ist sich Tanja unsicher. “Bestimmt. Ich nehme drei Kabelbinder. Die Dinger sind nahezu unzerstörbar”, beruhige ich sie.

Wieder auf der Bundesstraße fahren wir in Richtung Kustanai. Obwohl es weiter ist haben wir uns entschieden nicht zu Sabib zurück zu fahren. Umkehren macht kein Radfahrer gerne. Und das hässliche Rudnyj mit seiner eventuellen Strahlung ist sowieso keine Alternative. Um den Anhänger unter Kontrolle zu haben folge ich nun Tanja und lasse ihn nicht mehr aus den Augen. Er schwänzelt von links nach rechts aber die Kabelbinder halten. Unter diesen Bedingungen ist es für Tanja nicht leicht ihren Roadtrain zu fahren aber sie meistert es prima.

An einer Raststätte halten wir für ein Mittagessen um uns von der Aufregung ein wenig zu erholen. Es gibt nur einen dürftigen Salat, Fleisch und Weißbrot. Wir essen nur den Salat und ich tunke Weißbrot in den Tee bis ich satt bin. Plötzlich klingelt das Telefon. Es ist Nurlan der sich wundert wo wir bleiben. Ich möchte ihm gerade die Situation erklären als die Leitung zusammenbricht.

Müde verlassen wir die Raststätte, um die letzten 30 Kilometer nach Kustanai zu schwänzeln. “Das war doch Nurlan auf der anderen Straßenseite!”, ruft Tanja. “Echt?”, wundere ich mich es nicht glauben könnend, doch schon überholt uns sein Jeep und bleibt neben uns stehen. “Wo bleibt ihr denn?”, fragt er lachend auf uns zukommend. Wir erklären den Zwischenfall worauf er den Anhänger in sein Auto lädt und uns langsam vorausfährt. Wie so oft sind wir überrascht so viel Glück zu haben. “Die Schutzengel haben wieder alles mobilisiert, um uns im richtigen Augenblick Hilfe zu schicken”, meint Tanja der es jetzt wieder besser geht und den letzten Rest Kumys herausgeschwitzt hat. Nach einer Weile hält Nurlan und bittet mich meine Satteltaschen in seinen Landcruiser laden zu dürfen. “Aber gern”, freue ich mich. Ab diesen Zeitpunkt fahren wir mit 20 KMH hinter Nurlan her der es sich nehmen lässt uns für die nächsten 2 ½ Stunden bis nach Kustanai langsam vorauszufahren. “Unglaublich dieser Mann!”, rufe ich Tanja zu. “Ist ein kasachischer Schutzengel!”, antwortet sie.

Während der Fahrt überlege ich wie es gehen soll für eine Woche bei Nurlan unterzukommen. Wir haben viel zu tun. Müssen die Texte schreiben, die Räder reparieren, Emails beantworten und einiges mehr. Wenn wir in einer Wohnung mit jemanden zusammenwohnen ist auch viel Zeit für Unterhaltung gefordert. Die Energie dafür haben wir kaum. “Wäre lieber in einem günstigen Hotel. Da sind wir unabhängig und frei”, geht es mir durch den Kopf als der Landcruiser vor einem vom Zahn der Zeit angenagten Gebäude hält. “Da ist also seine Wohnung”, denke ich wieder und sehe uns schon in einem kleinen Zimmer ohne Tisch und Stuhl schwitzen. “Das ist ein kleines Hotel. Ich muss am Wochenende arbeiten. Ich bin Bauer und haben 5.000 Hektar Land zu verwalten. Dachte, dass ihr euch in dem Hotel vielleicht freier bewegen könnt. Ich rufe euch wieder an wenn ich von den Feldern zurück bin”, verblüfft mich seine Aussage. Tanja und ich sehen uns an und können unser Glück erneut kaum fassen. Nurlan hilft uns beim einchecken und tragen der Ausrüstung. Er sorgt dafür, dass wir einen sicheren Raum für die Räder bekommen und erkundigt sich mehrfach, ob die Unterkunft für uns in Ordnung ist. Da wir ein großes Delux-Apartment mit einem Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kühlschrank, Toilette und Dusche für 5.000 Tenge (27,- ?) am Tag beziehen, noch dazu in unmittelbarer Nähe des Zentrums, sind wir sehr zufrieden.

Nach einer ausgiebigen Dusche suchen wir ein kleines Restaurant auf welches sich auf der anderen Straßenseite befindet. Eine Wolgadeutsche, die dort arbeitet, freut sich riesig über unseren Besuch und übersetzt lachend die Speisekarte. Wieder ist es kaum zu glauben als wir bemerken in einem Feinschmeckerrestaurant gelandet zu sein in dem wir das beste Essen seit Beginn der Trans-Ost-Expedition genießen dürfen.

Etwas Anderes!!!

Lieber Leser unseres Tagebuches!

Bitte vergesst nicht unsere Grüne Ader. Wir wollen nicht aufdringlich sein aber in den letzten Wochen ist sie nur wenig gewachsen. 25.000 Bäume wollen wir zusammen mit Euch noch während unserer Trans-Ost-Expedition das Leben schenken. Für jeden zurückgelegten Kilometer ein Baum. Ein Baum kostet nur ? 5,-. Die Bäume werden genutzt um kaputte und nicht lebensfähige Wälder in Deutschland zu regenerieren. Wir brauchen gesunde Primärwälder. Das heißt überlebendfähige Urwälder die es kaum noch gibt. Überall auf der Welt werden Wälder gerodet. Wir möchten mit unserer gemeinsamen Leistung etwas dagegen setzen. Etwas an Mutter Erde zurückgeben was wir uns täglich nehmen. Wir sind der Meinung dass auch die Kinder der zukünftigen Generationen eine Überlebenschance haben sollen. Bitte helft uns dabei etwas zu schaffen. Damit auch der Menschen in der Zukunft noch Vögel zwitschern hören und sich in den Schatten eines Baumes stellen können.

Infos zur Grünen Ader findet ihr auf unserer Webseite.
www.denis-katzer.com

Von den Spenden haben wir nicht den geringsten finanziellen Vorteil. Alles was ihr gebt kommt Mutter Erde zu Gute!!! Dafür garantieren wir mit unserem Lebensprojekt und unserem Namen.

Spenden sind herzlich willkommen unter:
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Stichwort:Grüne Ader
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Mutter Erde lebt!

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