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RED EARTH EXPEDITION - Etappe 3

Die Brücke in Rockhampton

N 23°19’45.6“ E 150°29’54.3“
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    Tag: 262 Etappe Drei / Expeditionstage gesamt 653

    Sonnenaufgang:
    05:37

    Sonnenuntergang:
    18:45

    Luftlinie:
    11,3

    Tageskilometer:
    25

    Gesamtkilometer:
    6922 km

    Temperatur - Tag (Maximum):
    37° Grad, Sonne ca. 55°

    Temperatur - Nacht:
    21°

    Breitengrad:
    23°19’45.6“

    Längengrad:
    150°29’54.3“

Rocky-Camp — 02.02.2003

Wie an jedem Lauftag stehen wir um 3:00 Uhr auf. Ohne ein Frühstück einzunehmen packen wir alles zusammen. Bevor wir dann Hardie holen suchen wir Sebastian auf, um ihm die in Weißbrot gewickelten Tabletten ins Maul zu stecken. „Komm Sebastian, der Doktor hat gesagt die Tabletten sind gut für dich. Jetzt schluck deine Medizin endlich runter,“ raune ich leise und halte ihm die Lippen zu damit er die Pillen nicht einfach wieder ausspuckt. Sebastians Zunge schiebt sich unaufhörlich nach vorne, um die anscheinend furchtbar schmeckenden Arznei loszuwerden. Es dauert lange, bis er das Zeug hinunterschluckt. Zufrieden machen wir uns jetzt an die Arbeit. Tanja holt den verschlafenen Hardie. Wie so oft summt sie ihm ein Liedchen vor. „Komm schon Hardie, setz dich nieder. Oh, bist du müde. Hast wohl wieder von nackten Kamelmädchen geträumt? Hardie, Hardie. Na ja, ich kann dich verstehen. Ist schon ein anstrengendes Leben. Aber ich habe eine gute Nachricht für dich. Nur noch drei Tage, dann habt ihr es alle geschafft. Dann könnt ihr ausspannen und Urlaub machen. Und noch eine gute Neuigkeit. Du darfst die letzten Kilometer der Anführer sein. Ich bin mir sicher, dass du uns nicht enttäuschen wirst Hardie. Du bist doch ein mutiger Junge,“ plaudert sie summend, während ich ihm sein Fell bürste.

Es ist immer noch stock dunkel als wir Jafar und Istan beladen. Alle sind nach der langen Pause nervös. Sie drehen sich immer wieder nach ihrem Anführer Sebastian um. Auch Edgar und Jasper kommen vorbei. „Wollt ihr mitkommen?“ ,frage ich sie. „Edgar dreht mir seinen großen Kopf zu und möchte gekrault werden. „Nein Edgar, dafür haben wir jetzt keine Zeit. Nur die Arbeiter werden gebürstet,“ sage ich und führe ihn ein Stück weg.

„Camis epna!“ ,rufe ich wenig später, worauf Hardie, Jafar und Istan aufspringen. „Camis walk up!“ ,durchdringt das nächste Kommando die Dunkelheit und der kleine Zug setzt sich in Bewegung. Sebastian sieht uns traurigen hinterher und Edgar und Jasper folgen uns ein paar Schritte. „Wir sind bald wieder da!“ ,ruft ihnen Tanja zu als sie das Gatter zum Gehege schließt. Dann folgen wir dem schmalen, schwarzen Asphaltstreifen. Unsere Stirnlampen werfen einen kleinen Lichtkegel auf die Straße. Hardie ist nervös. Er läuft viel schneller als sonst. Damit er mir nicht auf die Fersen steigt halte ich seine Führungs- und Nasenleine so kurz wie möglich. „Ist schon gut Hardie. Du brauchst nicht nervös zu sein. Du hast heute die Führung. Letztendlich ist das auch nicht anders als sonst,“ rede ich beruhigend auf ihn ein. Der Lichtkegel tanzt vor mir auf und ab. Meine Gedanken jagen durchs Gehirn. Jetzt befinden wir uns tatsächlich auf den letzten Kilometern einer gigantischen Expedition. Einer Expedition die mit Vorbereitung 4 ½ Jahre gedauert hat. Nervosität steigt in mir auf. Wird alles gut gehen? Die letzten Jahre haben uns gezeigt wie schnell unvorhergesehene Geschehnisse die besten Pläne innerhalb von Sekunden über den Haufen werfen. Wird die Polizei pünktlich sein? Jagd mir ein weiterer Gedanke eine Hitzewelle durch den Körper. Hardie drückt mir seinen großen Hals gegen den Nacken. Er blickt nervös von rechts nach links. Ganz langsam mischt sich mehr und mehr Licht in die Dunkelheit. Ein paar Rinder springen aufgeregt davon. „Ich glaube sie werden ruhiger,“ sagt Tanja, die neben den beladenen Tieren läuft. Rufus winselt und bellt von Zeit zu Zeit. Vögel flattern von den halbtoten Bäumen die ihre vertrockneten Astgerippe in das schummrige Licht strecken. Ein weiterer Tag beginnt. Ein Tag der sich von den anderen nicht unterscheidet, nur das er unseren Ziellauf begleitet.

Als wir nach zwei Stunden den Randbezirk der Stadt Rockhampton erreichen ist die Sonne schon aufgegangen. Gewitterwolken verdecken sie. Die Temperaturen sind angenehm. Radfahrer kommen uns entgegen. „Willkommen in Rockhampton! Good on you! Tolle Leistung! Wir hoffen alle dass ihr es schafft!“ ,rufen sie und fahren lachend und winkend an uns vorbei. Hardie, Jafar und Istan haben sich zwischenzeitlich völlig beruhigt. Im Augenblick scheinen sie ihre Kameraden nicht zu vermissen. Autos fahren ab und zu an uns vorbei. Es ist 7:00 Uhr als wir uns nur noch einen Kilometer vor der Brücke befinden. „Wir sind zu früh dran. Hätte nicht gedacht so schnell hier zu sein. Wir sollten dort auf die Polizei warten,“ meine ich auf einen breiten Grünstreifen neben der Straße deutend. Kaum habe ich die Kamele gestoppt kreuzt ein Polizeiauto auf. „Guten Morgen!“ ,rufen die Beamten freundlich. „Das muss unser Geleitschutz sein,“ stelle ich fest, gebe Tanja die Führungsleine und laufe auf den Polizeiwagen zu. In einem kurzen Gespräch stellen wir uns gegenseitig vor. „Das Fernsehen und die Presse wollen um 7:30 Uhr an der Brücke sein. Ist es möglich hier noch 20 Minuten zu warten?“ ,frage ich. „Aber natürlich Mate. Wir sehen in 15 Minuten wieder vorbei,“ antwortet einer der beiden Polizisten.

Pünktlich taucht das Polizeifahrzeug wieder auf. Ich erkläre den beiden Streifenpolizisten kurz unsere Route zur Brücke und los geht es. Schnell nähern wir uns jetzt dem immer stärker werdenden Verkehr. Hardie, Jafar und Istan lassen sich durch die vorbeifahrenden Autos nicht beunruhigen. „Da vorne ist die Ampel,“ ruft Tanja. „Ja, jetzt geht es gleich auf die Brücke,“ antworte ich und spüre die Aufregung immer größer werden. Vor uns liegt ein Mann auf der Straße. Erst denke ich an einen Betrunkenen, doch als wir näher kommen erkenne ich den Fotografen Mark Straker von der Morning Bulletin. Er schießt Bilder von der Karawane. Mittlerweile ist der Verkehr beachtlich. Durch das hinter uns herfahrende Polizeiauto müssen uns die Fahrzeuge in einem großen Bogen überholen. An der Ampel biegen wir nach links auf die neue große Brücke. Im Stechschritt eilen wir auf dem riesige Gebilde, welches sich über den Fitzroy River spannt. Nun befinden wir uns hoch über dem gewaltigen Fluss. Wenn ich nach Westen sehe erkenne ich eine weitere Brücke auf der ein Zug das Wasser überquert. Auf der östlichen Seite zieht sich die nur zweispurige alte Brücke über den Fitzroy. Unter uns schaukeln viele kleine Boote im glänzenden Nass. Da der Fluss unweit von hier direkt in den Pazifischen Ozean mündet leben in seinem Gewässer auch Haifische und Salzwasserkrokodile.

Immer mehr Fahrzeuge und Motorräder stauen sich hinter unseren Kamelen. Als ich einen Blick nach hinten werfe blicke ich in das Führerhaus eines Roadtrains. Um den Verkehr nicht zu lange aufzuhalten laufen wir so schnell wir nur können. Hardie gibt einen fantastischen Führer ab. Er scheut nicht und folgt mir ohne zu murren. Auch die Anderen verhalten sich großartig. Eine schwere Betonbarriere hält den starken Gegenverkehr von uns fern.

Da ich auf der linken Fahrspur laufe setzt plötzlich der Roadtrain zum überholen an. „Um Gottes Willen! Der darf auf keinen Fall vorbei!“ ,brülle ich Tanja zu, die mit dem Fotografieren beschäftigt ist. Als der Motor des Roadtrains aufheult und er tatsächlich versucht sich mit seinen überdimensionalen Ausmaßen an uns vorbeizudrücken, geht Istan durch. Er rast nach vorne und steckt Jafar an. Nur mit aller Mühe kann ich Hardie zurückhalten. Gemeinsam rennen wir jetzt über den Asphaltstreifen. Halt ihn auf! Du musst ihn aufhalten!“ ,brülle ich Tanja zu. Tanja springt auf den Überholstreifen und versperrt mit ihrem Körper dem Lastwagenfahrer das Weiterkommen. Gleichzeitig ziehe ich die übernervösen Tiere in die Mitte der beiden Spuren. Ein Überholen ist jetzt unmöglich. Die Polizei, die uns auf dem normalen Fahrstreifen folgt, hat höchstwahrscheinlich kaum etwas von der angehenden Stampede mitbekommen. Der Motor des Roadtrain wird augenblicklich wieder leiser. Wir sind jetzt schon bald 10 Minuten auf der langen Brücke unterwegs. Am Ende versperrt uns eine Leitplanke die Möglichkeit die Fahrspur zu verlassen. Endlich gibt sie den Weg frei. Kaum habe ich die Kamele auf den Seitenstreifen gezogen entlädt sich die Verkehrslawine hinter uns. Wie die bissigen Hornissen brechen die Autos an uns vorbei. Abgase legen sich über uns. Tanja und ich sehen uns lachend an. Unser Hochgefühl scheint zu explodieren. Wir haben es geschafft. Wir haben das größte Verkehrshindernis ohne Schaden überstanden. Das Polizeiauto hält neben uns. „Vielen Dank!“ ,rufen wir. „Keine Ursache. Es hat uns Spaß gemacht. War mal etwas anderes!“ ,antworten die netten Beamten und fahren davon.

Mark interviewt uns am Straßenrand. Seine Freundin Luise, mit der wir schon einige ABC Radiointerviews gemacht haben, ist auch dabei. Wir erzählen ihr die Geschichte von Sebastian. „Wenn ihr wollt hole ich euch heute Nachmittag ab.“ „Das ist eine fantastische Idee. Auf diese Weise können wir ihm seine Medizin geben,“ antworte ich. Nachdem wir ihr erklärt haben, wo wir unser Camp aufschlagen werden, verabschieden wir uns von den Beiden. Kaum ist ihr Auto verschwunden, entdecken wir den Kameramann von Win-TV. „Stand gerade unter der Dusche als ich im Polizeifunk davon hörte, dass ihr bereits die Brücke überquert habt. Wenn es euch nichts ausmacht dann filme ich jetzt?“ „Filme soviel du Lust hast,“ antworten wir bestens gelaunt.

Seit dem wir die Brücke hinter uns gelassen haben befinden wir uns auf Nebenstraßen. Wir kommen gut voran. Manche der Autofahrer halten an, um uns ein paar Fragen zu stellen oder Bilder zu fotografieren. Wir lachen in die Kameras und fühlen uns großartig.

Schon um 10:30 erreichen wir nach 25 Laufkilometern unser Tagesziel. Es ist die erste Farm am Stadtrand. Die Besitzer haben wir während unserer Erkundungsfahrt bereits aufgesucht. Gerne stellen sie uns eine Weide für die Nacht zu Verfügung. Sharon und ihr Sohn suchen uns gleich bei unserer Ankunft im Camp auf und sehen uns beim Entladen zu. Auch ihr erzählen wir die Geschichte von Sebastians Krankheit. „Wenn ihr wollt könnt ihr ein Auto von uns nehmen,“ bietet Scharon an. „Oh vielen Dank,“ sage ich erfreut.

Von ihrem Haus aus rufe ich Luise an und erkläre ihr jetzt eine Fahrmöglichkeit zu besitzen. In der Zwischenzeit bereitet Sharon für uns echten Kaffee und leckeren Salat. Sie bringt alles zum Camp hinunter, welches sich nur wenige Meter neben einer wunderschönen Lagune befindet. „Wenn ihr wollt, könnt ihr euch gerne in unserem Schwimmingpool am Haus erfrischen.“ „Danke, aber wir können die Kamele nicht alleine lassen. Wir kommen euch gerne nach der Expedition besuchen. Dann würden wir uns über diese Einladung freuen,“ antwortet Tanja. „Aber ihr wollt doch bestimmt Duschen?“ „Während unserer Expedition kam es nicht selten vor für sechs Wochen keine Dusche zu sehen. Obwohl wir gerne Duschen ist das heute nicht so wichtig. Wir wollen wirklich nicht unsere Jungs alleine lassen,“ antworte ich. „Was haltet ihr davon wenn wir bei uns einen Grillabend veranstalten? Ihr könnt auch bei uns im Haus schlafen. In einem richtigen Bett,“ gibt Sharon nicht auf uns etwas Gutes tun zu wollen. Wieder lehnen wir ab, worauf sie beschließt den Grillabend bei uns im Camp zu organisieren.

SEBASTIAN LIEGT IM STERBEN

Mittlerweile ist schon Nachmittag geworden. Ich nutze die Zeit um zu Sebastian zu fahren. Auf dem Weg über die Brücke denke ich daran erst vor kurzem mit unseren Kamelen darüber gelaufen zu sein. Alles schon wieder Vergangenheit, geht es mir durch den Kopf. Als ich neben dem Baum, in dessen Schatten Sebastian die letzten Tage gedöst hat halte, bekomme ich einen gewaltigen Schrecken. Unser Leitkamel liegt flach auf dem Boden. Selbst sein Kopf liegt auf der Erde, was Kamele im Regelfall nur für kurze Zeit tun. In diesem Fall stimmt etwas nicht. Siedend heiß durchfährt es meinen Körper. Er wird doch nicht gestorben sein? „Sebastian! Mein Gott Sebastian!“ ,rufe ich auf das Gehege zustürmend. Als er nicht reagiert würgt mich eine eiserne Hand. Ich stolpere und sehe die Bilder von Goolas Tod an meinem inneren Auge vorbeirasen. Aufgeregt winde ich meinen Körper durch den Stacheldrahtzaun als Sebastian mich entdeckt und seinen Kopf hebt. „Uuuhhh, hast du mich erschreckt,“ fährt es mir erleichtert von den Lippen. Ich tätschle seinen Kopf und betrachte mir seine eingefallenen Augen. Verzweifelt versucht er jetzt sich aufzusetzen, doch scheint er nicht genügend Kraft dafür zu haben. Erst nach dem fünften Anlauf schafft er es. „Du siehst aber gar nicht gut aus,“ sage ich leise. Niedergeschmettert stehe ich vor ihm und weiß nicht was ich tun soll. Wenn nicht ein Wunder geschieht, wird er die Nacht nicht überleben. Nachdenklich stehe ich da und überlege. Die Spritzen haben ihn wirklich gut getan. Erst als wir mit den Magengeschwürtabletten anfingen hat sich sein Zustand drastisch verschlechtert. Der Tierarzt empfahl ihm die Pillen weiter zugeben, auch ohne Wasser… „Das muss es sein!“ ,rufe ich aus. Es ist der Wassermangel in Verbindung mit den starken Tabletten. Bestimmt ist es eine Art Antibiotikum und bei der Einnahme von Antibiotikum wird geraten viel Wasser zu trinken. Ich kann mich selbst gut daran erinnern wie schlecht es uns mal in Nepal ergangen ist als wir starkes Antibiotikum einnahmen, um eine Ruhr zu behandeln. Tanja und ich sind für Tage wie Betrunkene herumgewankt. „Gib nicht auf Sebastian. Wir werden dir keine Tabletten mehr reinzwingen. Ich fahre schnell zurück und hole Tanja. Dann werden wir dir 20 Liter Wasser in den Rachen pumpen. Das wird dir helfen. Gib jetzt bloß nicht auf. Du darfst nicht sterben. Hörst du? Wir lassen dich einfach nicht sterben. Deine Zeit ist noch nicht abgelaufen. Das weiß ich. Es läuft keiner 7000 Kilometer durch diesen Kontinent, um dann einfach zu sterben,“ rede ich auf ihn ein. Dann sprinte ich zum Auto zurück.

30 Minuten später befinde ich mich im Kamelcamp. Schnell erkläre ich Tanja die Situation und nur fünf Minuten danach sind wir auf dem Weg zu Sebastian. Als wir ihn erreichen liegt er wieder auf dem Boden. Mit großer Kraftanstrengung setzt er sich auf. Wir füllen 10 Liter Regenwasser in einen Eimer. Dann stecke ich ihm eine dünne Röhre ins Maul an der eine Handpumpe befestigt ist. An der Handpumpe befindet sich ein Schlauch, den wir in den Eimer hängen. Auf diese Weise pumpen wir ihm jetzt, in 20 Milliliterportionen, die Flüssigkeit ins Maul. Sebastian ist zu schwach, um sich zu wehren. Gott sei Dank hat er noch genügend Kraft die Flüssigkeit zu schlucken. Es dauert 30 Minuten, bis wir ihm 20 Liter Wasser eingeflösst haben. „So das dürfte genügen,“ stelle ich zufrieden fest. „Er wird bestimmt nicht sterben,“ äußert sich Tanja zuversichtlich. „Ich hoffe er hält durch bis sein Magen wieder zu arbeiten beginnt,“ antworte ich.

Eine weitere halbe Stunde danach erreichen wir wieder unser Camp. Wir sind völlig am Ende und kaum noch in der Lage zu sprechen als plötzlich mindesten 10 Erwachsene und ebensoviel Kinder auftauchen. „Hallo! Schön euch zu sehen! Seit ihr wirklich durch ganz Australien gelaufen? Was waren eure gefährlichsten Momente? Wie lange war die längste Zeit ohne Dusche? Was, ihr schlaft in dem kleinen Ding da drüben? Wie macht ihr denn das mit dem Sex? Hat man dazu noch die Kraft? Sind euch viele Schlangen über den Weg gekrochen? Wie konntet ihr die Trockenheit überstehen? Was esst ihr denn dort draußen? Wie managt ihr eure Beziehung wenn ihr 24 Stunden am Tag zusammen seid? Darf ich ein Autogramm haben? Wie heißt denn euer Maskottchen? Darf ich mal auf Hardie sitzen?“ ,überschlagen sich die Fragen der Kinder und Erwachsenen. So gut es geht versuchen wir alle Fragen zu beantworten. Wir heben jedes Kind nacheinander auf den Rücken von Hardie, der es genießt im Mittelpunkt zu stehen. Die Menschen sind sehr nett zu uns. Der Grill steht auf der Ladefläche einer Ute. Es wird getrunken und gelacht. Trotz unserer Müdigkeit erleben wir einen schönen Abend. Erst um 21:00 Uhr kriechen wir in unser Moskitozelt. Wie erschlagen liegen wir auf unseren Isomatten. Viele Gedanken gehen uns durch den Kopf, bis wir endlich einschlafen.

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