URVÖLKER DIESER ERDE

Expeditionen zu der Quelle der Menschheit
Abenteuer aus längst vergessener Zeit

Kannibalen am Rio Shiripuno?
Seltener Kontakt zu den legendären Auca-Indianern in Ecuador


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Plötzlich herrscht Aufruhr und Geschrei. Die Auca-Indianer versammeln sich, in der nur vom Feuer beleuchteten Strohhütte um zwei große Töpfe. Die riesigen Behältnisse erinnern an Kannibalengeschichten in Afrika, in denen man nach alten Erzählungen Menschen gekocht hat. Ungeniert greifen Frauen, Männer und Kinder mit ihren Händen hinein und fischen Knochen und Fleischstücke heraus. „Ööörrr!“, fordern die Essgeräusche schnell meine Aufmerksamkeit. Neugierig nähere ich mich langsam, um zu sehen was in den Töpfen vor sich hinköchelt. Entsetzt springe ich einen Schritt zurück als mein Blick in einen der Kessel Rückenwirbel, Hände und Gliedmaßen aller Art entdeckt. Meine Augen wandern wie hypnotisiert in den anderen Pott. Nacktes Grausen, Übelkeit und Angst packt mich als ich die aufgeplatzten Köpfe mit abrasierten Haaren und hervorquellenden Augen im eigenen Sud wahrnehme. „Kannibalismus!”, rufe ich gepresst. Gallo unser Freund und Führer lacht laut heraus. „Was gibt es denn da zu lachen?“, frage ich entsetzt. „Nur Mono” (Affen), sagt er…

So beginnt eine der unglaublichen Geschichten des bekannten Abenteurer Denis Katzer. In einer wohl einmaligen, äußerst spannenden, technisch perfekt umgesetzten und sehr sehenswerten Multivisions-Show erzählt der Extremreisende von seinen teils haarsträubenden Kontakten zu heute vielleicht schon ausgestorbenen Urvölkern die er während seiner frühen Expeditionsreisen aufgesucht hat.


Im Schatten der Dämmerung
Erstkontakt zu den Yanomami-Indianern in Venezuela


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„Aaauuu, aaauuu!“, klingt es von allen Seiten. Sekunden später sind wir umstellt von den Kriegern des Dorfes, die wild mit Macheten und Äxten vor unseren Köpfen umherfuchteln. „Aaauuu, aaauuu!”, brüllen sie unaufhörlich und tanzen ekstatisch um uns herum. Immer noch stehen wir wie versteinert da und geben uns Mühe, keine Angst zu zeigen. Wir würden sonst vor den stolzen Kriegern unser Gesicht verlieren.

Nach einiger Zeit winken uns ein paar Yanomami unter das Dach des Schabonos des Indianerdorfes und weisen uns einen Platz für unsere Hängematten zu. Somit sind wir als Gäste akzeptiert. Wir werden bewirtet mit dem Fleisch des wilden Truthahns und Bananensuppe. Anerkennend schmatzen wir. Fast das ganze Dorf versammelt sich in der Zwischenzeit um uns.


Im Kreis der Gesichter
Erstkontakt zu einem rituell kannibalischen Stamm der Yalis in Westneuguinea


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„Seit Wochen marschieren wir durch das zentrale Hochland von Irian Jaya, um einen Erstkontakt mit dem Volk des als kannibalisch geltenden Stammes der Yalis zu suchen. 500 km quälen wir uns durch den verregneten Dschungel und plötzlich wird unser Traum wahr. Nervös beobachten wir, wie sich aus der Gruppe zwei mit Äxten bewaffnete, wunderschön bemalte und mit weißen Federn geschmückte junge Krieger lösen und von der Anhöhe herab direkt auf uns zu rennen. Auch wir laufen jetzt, mit mulmigem Gefühl im Magen, den Urwalbewohnern entgegen. Die wild aussehenden Krieger sind mit Schweinefett und Erdfarben beschmiert, große Eberzähne ragen seitlich aus ihren Nasen. In den Ohren stecken verzierte Bambusröhrchen. Fast jede der Gestalten hat sich mit schönen, in allen Farben schillernden Federn geschmückt.

Inzwischen sind die Männer auf dem Dorfplatz versammelt, mit ihnen auch die Jungen, die 10 bis 12 Jahre alt sein mögen. Tanzend, wild singend und schreiend rennen sie im Kreis. Viele Krieger sind mit Äxten, Bogen und Pfeilen bewaffnet, manche auch mit gefährlich wirkenden Speeren. Sie scheinen in Ekstase zu geraten…

Erleben Sie Abenteuer pur bis zur letzten Sekunde. Lassen Sie sich durch die ergreifenden Erzählungen in eine für uns völlig fremde Welt entführen. Eine Welt die auch davon spricht wie der Lebensraum der Urvölker unserer Erde, die Wurzeln der Menschheit, immer mehr eingegrenzt wird und ihre kulturelle Überprägung und Ausrottung fortgesetzt wird. Das Schicksal der letzten Urvölker steht symbolisch für die Zerstörung des tropischen Regenwaldes. „Stirbt das Volk, stirbt auch der Regenwald. Es gibt keine ökologischen Grenzen", ist einer der Leitsätze von Tanja & Denis Katzer.