« Zurück       Weiter »

Hat die Wüste meinen Wunsch erfüllt?

Bore-Camp — 06.08.2002

Wieder ist unser kostbarer Schlaf nicht von wilden Kamelbullen gestört worden. Obwohl es hier mehr Kamele gibt als wir je zuvor gesehen haben scheinen sie uns zur Zeit in Ruhe zu lassen. Woran das liegt ist uns ein Rätsel. In manchen Camps hatten wir Besuch von fünf Bullen auf einmal und seit wir hier in der Simpson sind sehen wir sie nur aus der Entfernung und ihre Spuren die geradezu den gesamten Wüstenboden überdecken.

Ohne Zwischenfälle und ohne nur einen einzigen Bocksprung setzt sich unser schwer beladener Zug wie jeden Morgen in Bewegung. Es dauert nicht lange und meine Beine beginnen von der Anstrengung des Vorauslaufens wieder zu brennen. Mit all meiner Kraft bahne ich uns einen schmalen Pfad durch das strohartige Spinifex. Da ich heute meine knie hohen Gamaschen trage sind meine Schienbeine von den Stacheln und vor einem eventuellen Schlangenbiss geschützt. Es müsste schon ein unglücklicher Zufall geschehen das eine Schlange ihre Giftzähne durch das dünne, lederartige Material treiben kann.

Sebastian und Hardie hingegen tragen keine Gamaschen weswegen sie auf längere Distanz bis auf Kniehöhe ihr Fell verlieren werden. Gott sei Dank besitzen sie eine dicke Lederhaut weshalb das fehlende Fell an ihren Beinen nur ein zeitlich bedingter Schönheitsfehler sein wird.

Ohne zu murren folgt mir Sebastian der es ebenfalls nicht leicht hat seinen massigen Körper über und durch die hohen Grasbüschel zu schleppen. Den anderen hingegen geht es schon besser, denn ihre Vorausläufer ebnen ihnen den Weg.

Etwas besorgt blicke ich auf meine Meindl Schuhe die jetzt, nach knapp 400 Laufkilometern, die ersten Auflösungserscheinungen zeigen. Das harte aggressive Gras macht ihnen sehr zu schaffen. Seit ich meine Ersatzschuhe angezogen habe leide ich nicht mehr unter den schlimmen Blasen, Knie oder Hüftschmerzen. Mir ist also bewusst wie bedeutend diese Schuhe für mich sind. Ohne Zweifel gehören gute Schuhe mit zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen solch einer Expedition. Meine Blicke folgen den sich unaufhörlich voreinander setzenden Füßen. Ich muss die Schuhe im nächsten Rastcamp nähen, geht es mir durch den Kopf.

Von Zeit zu Zeit sehe ich zurück und versuche einen Blick auf das Ende unserer sich windenden Riesenschlange zu werfen. Erleichtert erkenne ich Tanja die mit Rufus das Schlusslicht bildet. In diesem Gelände ist es für uns unmöglich nebeneinander zu marschieren, weswegen wir oft für Stunden voneinander getrennt sind. Wenn das Spinifex zu schlimm wird darf Rufus reiten. Seine weit gelaufenen Pfoten sind an einigen Stellen recht empfindlich geworden. Da Hardies Höcker an den vom Sattel verursachten Druckstellen immer noch leicht geschwollen ist dürfen wir auch ihn nicht überlasten. Erst wenn er wieder richtig gesund ist hat Rufus die Chance ganze Tage auf seinem Rücken zu verbringen.

Trotz der Anstrengung habe ich einen Blick für die eigenwillige Schönheit dieser auslaufenden Wüstenlandschaft. Aus einem wogenden Meer von goldgelben, etwa einen Meter hohen Gras, ragen plötzlich gigantische Termitenhügel. Ganze Stadtstaaten dieser kleinen Insekten haben sich bis zu drei Meter hohe, rotbraune Türme errichtet, die mit einem Durchmesser von bis zu zwei Meter wie solide Felsen das Naturbild bereichern. Buschartige Bäume, deren Namen wir nicht kennen, bilden in dem weizengelben Ozean kleine Inseln oder durchziehen ihn wie leckende Zungen. An manchen Stellen verbreiten sie sich auch wie ein halbmondförmiger Fächer, nur um urplötzlich völlig von der Bildfläche zu verschwinden. Kängurus schlafen im Schatten einiger Büsche. Wenn sie die eigenwillige Riesenschlange erblicken springen sie auf und beobachten uns gebannt. Nicht selten lassen sie uns auf wenige Meter heran bis sie dann doch Angst vor dem Ungetüm bekommen und in ausgreifenden, weiten Sprüngen davon hüpfen.

„Kamele,“ höre ich Tanjas Ruf. Vor uns steht eine Kamelmutter mit ihrem neugeborenen Baby. Ängstlich beobachtet sie uns, weswegen ich unsere Boys anhalte. Der kleine Frischling kann sich kaum auf den Beinen halten. Anscheinend macht er seine ersten Gehversuche. „Ach sieht das lieb aus,“ sagt Tanja die mittlerweile nach vorne gekommen ist. Vorsichtig klicke ich die Kamera von Sebastians Sattel. Die besorgte Mutter läuft einige Meter weiter. Mit leisen Rufen motiviert sie ihren Sprössling ihr zu folgen. „Ach sieh nur wie es versucht der Mama zu nachzulaufen,“ flüstert Tanja. Plötzlich rennt die Mutter ein Stück voraus, worauf der Knirps etwas unsicher hinterher torkelt. Gebannt verfolgen wir das Schauspiel seiner ersten richtigen Gehversuche. Wieder springt die Mama ein Stück voran und wieder folgt ihr das Kleine recht unsicher bis sie beide hinter einigen Büschen verschwinden.

HAT DIE WÜSTE MEINEN WUNSCH ERFÜLLT?

„Camis walk up,“ befehle ich und weiter geht es durch die Ausläufer der Simpsonwüste. Meter für Meter dringen wir tiefer in sie ein. Meine Gefühle schwanken zwischen Höhen und Tiefen. Zwischen Freude und Besorgnis. Immer anstrengender wird das Vorankommen. „Ach Wüste, warum machst du diesen Marsch so anstrengend?“ beginne ich mein Zwiegespräch wie ich es auch schon auf der letzten Etappe mit der Great Sandy und Gibson Desert getan habe. „Ich verachte es wenn die Menschen dich niederbrennen aber ehrlich gesagt wäre ein Stück abgebranntes Spinifexgras eine große Erleichterung für uns. Mach es uns doch etwas einfacher. Bitte, bitte…,“ beende ich mein Gespräch und stapfe weiter. Nur fünf Minuten danach sehe ich etwas Schwarzes vor uns. Ob es abgebranntes Land ist? ,fährt es mir durchs Gehirn. „Kann nicht sein. Nein das kann nicht sein. Oder doch? Also es sieht so aus als… Mensch ich glaube es nicht… Tatsächlich es ist vom Feuer geschwärztes Buschland,“ flüstere ich und betrete das abgefackelte Erdreich. Mit frohen Herzen schreite ich voraus. Unsere Geschwindigkeit erhöht sich beachtlich. Mein Gedanken jubilieren. Aufmerksam sehe ich von links nach rechts und als ich bemerke auf einen etwa 500 Meter breiten, vom Feuer bereinigten, Streifen zu laufen, stellen sich mir alle Haare zu Berge. „Das muss doch ein Zufall sein? Oder hast du meinen Wunsch erfüllt? Nein das muss einfach ein Zufall sein? Sag mir Wüste, kann es sein das ich mir das nur einbilde?“ frage ich leise ins Nichts.

Zwei Kilometer weiter schreiten wir noch immer auf den breiten abgebrannten Streifen entlang der sich exakt in die von mir gewünschte Himmelsrichtung zieht. Wieder stellen sich mir alle Harre zu Berge. Ein Prickeln am gesamten Körper versetzt mich in eine noch nie da gewesene Stimmung. Meine Gefühle rebellieren und ich weiß nicht was ich von diesem Erlebnis halten soll. Ohne Frage stehe ich mit beiden Beinen auf der Erde und obwohl ich mit Mutter Erde oder der Wüste von Zeit zu Zeit eine Unterhaltung führe ist dieses Ereignis wie eine Antwort auf meine Bitte. Natürlich war das verbrannte Land schon vor meinem Zwiegespräch vorhanden aber hätte ich nicht auch ein paar Hundert Meter links oder rechts neben dem Streifen meine Navigationskurs laufen können?

Nach ca. vier Kilometer hat das einstige Buschfeuer sich entschieden die Erdoberfläche nicht weiter aufzufressen. Zu unserer Erleichterung allerdings hat sich auch das Spinifex zurückgezogen und einer anderen, nicht so aggressiven Grassorte, Platz gemacht. Die ersten kleinen Dünen erheben sich wie sanfte Wogen vor uns. Wir überqueren wieder den Huckitta Creek dessen Arme sich wie Adern durch das Land ziehen. Riesige, ausladenden und saftig grüne Eukalyptusbäume wachsen an seinem Ufer und strecken ihre stolzen Kronen in das scheinbar ewige Blau. Vorsichtig führe ich unsere Tiere die steile Uferböschung hinab. Dann durchqueren wir den weichen, fast weißen und trockenen Sand des weiten Flussbettes. Vögel zwitschern und fliegen von Ast zu Ast. Auf der anderen Seite ziehe ich Sebastian ebenfalls vorsichtig an einer nicht ganz so steilen Stelle dem Uferhang hoch.

DAS UNÜBERWINDBARE HINDERNIS?

Wir befinden uns gerade in einer wohligen, sehr angenehmen Stimmung als mein Blick auf so etwas wie einen Zaunpfosten fällt. Hier gibt es doch keine Zäune? Oder ist das wirklich so ein widerliche, von den Menschen errichtete Grenze? Konzentriert stiere ich nach vorne, um weitere pfostenähnliche Gegenstände auszumachen. Da ist doch noch einer. Und noch einer. Oh weh, da ziehen sich tatsächlich Drähte von Pflock zu Pflock. „Camis udu,“ befehle ich zehn Meter vor dem unerwarteten Hindernis. Plötzlich entdecke ich die Isolatoren durch die der Draht läuft. „Tanja! Wir haben eine neue Herausforderung. Das ist ein elektrischer Zaun,“ rufe ich und meine gerade noch traumhafte Stimmung bricht wie ein Kartenhaus in sich zusammen. „Wie kommt denn hier ein Zaun her?“ ,fragt sie mit sichtlich enttäuschter Stimme. „Ich kann mir nur vorstellen hier die Grenze von Atula Station erreicht zu haben.“ „Die Grenze?“ „Ja die Grenze zur Wüste. Warum sonst sollten sie hier einen elektrischen Zaun ziehen? Vielleicht wollen sie damit die wilden Kamele abhalten? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall müssen wir da drüber.“ „Wie, du willst doch nicht mit unseren Kamelen über einen elektrischen Zaun laufen? Was ist wenn einer von ihnen einen Schlag bekommt? Dann haben wir eine unkontrollierte Kamelexplosion am Hals.“ „Hm…, klar darf keiner einen Schlag abkriegen. Ich habe auch keine Ahnung wie ich dieses Drahtding umlegen soll ohne nicht selber ständig Schläge zu kassieren,“ meine ich und stehe grübelnd vor dieser im Augenblick unüberwindbaren Grenze. „Ich versuche mal ob er überhaupt Spannung führt,“ sage ich, lege das eine Ende meiner Messerklinge auf den scheinbar stromführenden Hauptdraht und berühre mit dem anderen Ende den Eisenpfosten. Da mein Messer einen Gummigriff hat bleibe ich diesmal verschont von dem unangenehmen Prickeln. Tatsächlich springt unter leisem Knistern ein Funke über. „Und ist Strom drauf?“ ,fragt Tanja. „Ja. Habe auch eine neue Methode, um selbst keinen Schlag abzubekommen,“ erkläre ich. „Was machen wir nun?“ „Ich weiß noch nicht.“ „Sollen wir am Zaun entlang laufen bis ein Gatter kommt?“ „Es fragt sich nur in welche Richtung?“ „Was sagt dir dein Gefühl?“ „Was sagt dir deins?“ entgegne ich meine Entscheidung bereist getroffen zu haben. „Wir sollten da runter gehen,“ meint Tanja und zeigt nach Norden. „Ich dachte genau an die entgegengesetzte Richtung,“ antworte ich lachend.

Da wir uns in südlicher Richtung nicht so weit vom Zielpunkt entfernen entscheide ich dem Zaun dorthin zu folgen. Missmutig einen Umweg laufen zu müssen ziehe ich die Kamele hinter mir her und werfe von Zeit zu Zeit einen ärgerliche Blick auf den ungeliebten Zaun. „Das ist ein Blödsinn,“ breche ich das Schweigen. „Was meinst du?“ Na ja, es macht wenig Sinn nach Süden zu laufen wenn wir in den Osten müssen. Es ärgert mich.“ „Was bringt dir schon der Ärger? Das beste ist du findest dich damit ab.“ „Ich will mich aber nicht damit abfinden. So ein scheiß Zaun zwingt uns plötzlich etwas zu tun was wir gar nicht wollen. Ich sollte ihn umlegen.“ „Nicht mit mir. Mir steckt jetzt noch das Erlebnis von Jafar in den Knochen.“ „Kein Bange, so etwas passiert mir nie mehr. Ich werde den Zaun kurz schließen.“ „Du meinst das funktioniert?“ „Absolut sicher,“ antworte ich selbstsicher und stoppe die Karawane, um das Drahtgeflecht genauer zu untersuchen.

Schnell sehe ich wie die Isolatoren mit einer einfachen Drahtschlaufe an den Metallpfosten befestigt sind. Mit meinem Leatherman (Vielzweckwerkzeug) öffne ich sie und halte den energieführenden Draht gegen den Pfosten. Sofort fließt der Strom in die Erde. Um sicher zu sein fasse ich die Leitung an und stelle befriedigt fest, dass sie tot ist. Dann öffne ich auf gleiche Weise die anderen Zaunverbindungen, binde sie mit einem Stück Draht zusammen und lege sie auf die Erde. „Das Hindernis ist gezähmt!“ ,rufe ich freudig. Ohne weitere Zeit zu verschenken führe ich unsere Mates über die entschärfte Absperrung. Zur Sicherheit steht Tanja auf den am Boden liegenden Zaundrähten. Ohne Schwierigkeiten schreiten die Kamele darüber. Schnell ist der Zaun wieder aufgebaut und mit einem siegessicheren Gefühl setzen wir unseren Marsch nach Osten fort.

Nach einer weiteren Überquerung eines Armes des Huckitta Flusses stoßen wir am Nachmittag wieder auf einen Zaun. Auch er versperrt uns den Weg zu unserem Ziel, welches ich Bore Nummer vier nenne. Auf meine Intuition hörend folge ich der Absperrung in Richtung Norden. Hunderte von Kamelspuren ziehen sich in die gleiche Richtung. Ab und zu entdecke ich die Reste von Reifenabdrücken was mich darauf hoffen lässt das Bore Nummer vier Wasser hat. Nach unserer Erfahrung bedeuten Reifenspuren, dass der Farmer in regelmäßigen Abständen die Wasserstellen überprüft. Ist die Wasserstelle aufgegeben gibt es meist auch keine Reifenspuren. Ursprünglich haben wir geplant schon hier für die nächsten 180 Kilometer Wasser auf zu tanken.

Laut meinem letzten Kartenstudium von gestern Abend ist es aber durchaus möglich das diese Bore nicht in Betrieb ist. Auch die nächsten zwei Wasserstellen sind nur als namenlose Bohrlöcher verzeichnet was oft kein gutes Ohmen ist. Wir besitzen noch genügend von der lebensnotwendigen Kostbarkeit, um die vom Manager der Atula Station genannte Bore Nr. 4 zu erreichen. Sie liegt allerdings ca. 20 Kilometer südlich von unserem jetzigen Kurs. Ich hoffe innig uns diesen Umweg ersparen zu können und darauf, dass die von mir benannte Bohr Nummer sechs, an der östlichen Grenze von Atula, funktionstüchtig ist und Trinkwasser fördert. Sollte das der Fall sein verringern sich die 180 Kilometer bis zur nächst möglichen Wasseraufnahmestelle auf 140 Kilometer.

Mit hellwachen Augen suche ich die Landschaft vor uns ab. Plötzlich macht der Zaun einen leichten Knick nach rechts und nach weiteren 500 Metern wiederholt sich diese Richtungsveränderung. Mein GPS sagt mir, dass es nur noch 350 Meter zur vermeintlichen Wasserstelle ist. Hinter ein paar Büschen glaube ich etwas hervorblitzen zu sehen. Und auf einmal taucht der große Wassertank wie die Erscheinung aus einer anderen Welt auf. „Da ist er!“ ,rufe ich nach vorne deutend. Als wir näher kommen verlässt mich meine Zuversicht wieder. Weit und breit ist von einem Windrad oder einem Motor nichts zu sehen. Wie soll das Wasser ohne die Pumpmöglichkeit in diesen Tank geraten? „Ich glaube wir haben Pech,“ äußere ich mich enttäuscht.

Ich halte die Kamele an, um das Gebilde aus der Nähe zu untersuchen. Eine Leiter führt den Tank hoch. Ich glaube meinen Augen nicht zu trauen als ich über den Rand des Auffangbeckens blicke. Klares, sauberes Wasser lacht mich an und scheint mir zuzurufen. „Hier bin ich in Hülle und Fülle. Trink von mir soviel du möchtest und tränke deine Tiere.“ „Der Tank ist voll,“ jauchze ich.

Wenig später saufen sich unsere Boys an der naheliegenden Tränke ihre Bäuche rund. In bester Stimmung, unser erstes Ziel einen Tag frühe als geplant erreicht zu haben, baue ich unser Camp auf. Leckeres Kamelfressen begrünt die gesamte Umgebung der Wasserstelle. „Wie pumpen sie denn hier das Wasser in den Tank?“ ,fragt Tanja. Keine Ahnung. Irgendwo muss es eine unterirdische Leitung geben. Vielleicht haben sie eine Pumpe am Ufer des Huckitta Creek installiert und befördern von dort das Grundwasser nach oben,“ vermute ich.

Tag: 82 Etappe Drei / Expeditionstage gesamt 473

Sonnenaufgang:
06:57

Sonnenuntergang:
18:05

Luftlinie:
23,3

Tageskilometer:
29

Temperatur - Tag (Maximum):
23 Grad, in der Sonne ca. 45 Grad

Temperatur - Nacht:
minus 3,8 Grad

Breitengrad:
23°21’59.2’’

Längengrad:
136°10’28.2’’

Wir freuen uns über Kommentare!