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Gefährliche Tiere und Gentleman / Tagebuch eines Expeditionshundes


Ich in der mongolischen Wüste Gobi.

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„Uhhhhh, die Zeit löste sich auf wie Rinderwürste in meinen Pfoten… Vietnam kam schleichend in mein Hundeleben, um mich dann farbenfroh, kichernd und vielseitig zu überraschen. Ein Ausflug brachte mich mit meinen Menschen zu einer vietnamesischen Familie und ich lernte die Katze des Hauses kennen. Kleine Mieze riesengroß. ‚Uhhhhh’, ich hätte schon gerne mal meine lange Nase in ihr Tigerfell gesteckt, hätte sie mich nur gelassen.


Nach dem langen Aufenthalt in Sa Pa, welcher für mich mit Ballspielen und Spaziergängen angefüllt war, ging es endlich los, um Vietnam zu erkunden. ‚Vietnam wir kommen!’, habe ich gebellt. Leider wurde unser euphorischer Start so tierisch gebremst, dass es mir beim Gedanken daran noch heute schlecht wird. Wie ihr wisst, stecke ich viel weg. Doch was zu viel ist, ist zu viel für eine zarte Hundeseele wie ich es bin. Mehr dazu erfahrt ihr unter folgendem Link: HUNDEDIEBSTAHL

Mir konnte nichts Besseres passieren, als mit eigenem Wohnwagen zu Reisen. Das hatte mein Kumpel Henkie schon richtig erkannt. Ich werde immer wieder gefragt, ob ich meine Freunde vermisse. Klar freue ich mich auf eine Balgerei, auf endloses Spielen und stelle mir vor, wie ich mit meinem guten alten Kumpel Sam stundenlang im Schatten döse und wir uns Geschichten der vergangenen Jahre erzählen. Im Moment bin ich allerdings viel zu sehr mit dem Entdecken, dem Erforschen der Welt und Baden in reißenden, kühlenden Wasserfällen beschäftigt. Ich sage euch, die Abenteuer mit meinen Menschen hauen echt rein, fordern den ganzen Hund und machen süchtig.

‚Uhhhh’, einen wirklichen Schrecken habe ich erst kürzlich bekommen. Hund trifft ja so manch andere Tierkollegen und denkt sich nicht gleich was dabei… Nach der Divise‚ erstmal schnüffeln’, riss mich Denis entsetzte Stimme aus meinem Geruchshimmel. Na ja, ganz so gut hat die giftgrüne Schlage nun auch nicht gerochen. ‚Ufghhhh.' Zumindest war das eine hoch interessante Begegnung. Denis Gesicht hättet ihr sehen sollen als er die grüne Schlange entdeckte. Echt witzig. Sein Gesicht war fast so grün wie das Fell der Schlange. ‚Ha, ha, ha. Ich hau mich weg. Er rief mich entsetzt zurück und erklärte mir, dass dieser kleine Wurm giftige spitze Zähnchen besitzt, die sich leicht in meine Nase hätte bohren können. ‚Uhhhg’, ein grauslicher Gedanke.

Allerdings gibt es noch viel gefährlichere Tiere in Vietnam als Schlangen. Das hatte mir eine keine Ausflugsfahrt gezeigt. Vorbei an einer Kuhwiese, Denis auf dem Bike, ich im Hänger, wurden wir von einer blöden Kuh gejagt. Man oh man, die war echt sauer und wollte uns auf ihrer schrecklichen Dinger nehmen die bei ihr mitten aus dem Kopf wachsen. Tanja fuhr hinter uns her und hat uns gewarnt, weswegen Denis im Turbomodus davon gebraust ist. Natürlich habe ich ihn dabei kräftig angefeuert. Klar, wer will schon so ein spitzes Ding im Wohnwagen stecken haben. Ich sage euch, der haben wir gezeigt wo der Hammer hängt. Seither sind wir immer wieder mal zu der Kuhwiese zurückgekehrt. Wir stellten Tanja ab, die Kühe in Schach zu halten. Das war abenteuerlich. Speziell als die ganze Herde auf uns zudonnerte. ‚Uhhhh!’ Denis erklärte mir, dass die Kühe wegen ihren Kälber so drauf sind. So ein Schmarren, als würde ich den Kälbern etwas tun. Hauptsache die lassen meinen Ball in Ruhe. ‚Huuuuuhhhhh.’

Tanja meinte ich kann während der Regenzeit bei unseren Spaziergängen ihren Schirm tragen. Soll auch was tun für mein Futter. Nichts lieber als das. Am liebsten würde ich den Schirm auch an sonnigen Tagen für sie tragen. Seither nennt sie mich Gentleman,… ein tolles Leben als Expeditionshund in Vietnam.“


Die Live-Berichterstattung wird unterstützt durch die FirmenGesat GmbH: www.gesat.com und roda computer GmbH www.roda-computer.com Das Sattelitentelefon Explorer 300 von Gesat und das rugged Notebook Pegasus RP9 von Roda sind die Stützsäulen der Übertragung.

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