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Man nennt mich Wolf / Tagebuch eines Expeditionshundes


Es ist wieder soweit wir befinden uns am Bahnhof. Natürlich zittern meine Menschen und hoffen dass die Reise dieses mal klappt. Ich für meinen Teil bin zuversichtlich, Hauptsache mein Futter ist dabei. Als Tanja mit mir zum Abteil läuft höre ich den Schaffner Wolf sagen. Ich drehe mich um, um zu sehen ob es noch einen weiteren Vierbeiner gibt, sozusagen einen Reisekumpanen, doch dann merke ich er meint mich. Na gut, als Wolf bezeichnet zu werden ist nicht das Übelste, ebenso habe ich sofort den Eindruck der Typ mag mich. Später auf dieser Fahrt höre ich noch öfter dass man mich den Wolf nennt. Bin schon gespannt wie es in Sibirien so sein wird. Vielleicht treffe ich ja ein paar Wolfskollegen. Nun kann ja unserer Reise nach Moskau nichts mehr im Wege stehen. Das Abteil ist groß genug für uns drei. Es ist sogar mega gemütlich finde ich. Unangenehm wird es als die Zöllnerinnen von Weißrussland unser Abteil betreten. Würde ich Denis fragen, würde er sagen die beiden Damen sind Bildhübsch. Auch nett; nur nicht zu mir, ich muss Maulkorb tragen. Ein großes Dislike für meinen Geschmack. Mitten in der Nacht kommt eine Weitere Lady um meinen europäischen Impfpass zu checken. Alles klar, auch der neue Stempel von der Amtstierärztin hilft für die entspannte Einreise. Phhh da bin ich froh, unterwegs mit meinen Menschen auf dem Weg nach Moskau das Rütteln des Zuges lullt mich ein und meine Welt ist in Ordnung.

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